SPD in Ravenstein, der Ortsverein Bauland
* Die AfA in Baden-Württemberg * Die SPD im Neckar-Odenwald * Die AfA im Neckar-Odenwald * Die AfA im Bund * Unsere Jusos sind immer aktiv
 

ArbeitsgemeinschaftenAfA Landesvorstand

Josip Juratovic in Hüngheim

Hartmut Laser ist in den AfA Landesvorstand wieder gewählt worden.

Die (AfA) Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD ist im Neckar Odenwald Kreis weiterhin aktiv im Landesvorstand vertreten. Wir sorgen weiterhin dafür das die Arbeitnehmerinteressen in Ravenstein durch unseren Kreisvorsitzenden auch im Land Baden Württemberg wahrgenommen werden.

Das Foto stammt von einer Veranstaltung "Fainess auf dem Arbeitsmarkt" Bundestagsfraktion vor Ort. Die Veranstaltung fand beim Brunnenwirt in Hüngheim statt.

Veröffentlicht am 18.12.2013

 

ArbeitsgemeinschaftenAxA-Rabatte für CDU Mitglieder

 

Der AfA-Vorstand Neckar-Odenwald-Kreis empört sich über AXA-Rabatte für CDU-Mitglieder

Ravenstein: Auf der Vorstandssitzung der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA)  begrüßte am 29. Oktober der AfA-Kreisvorsitzende Hartmut Laser die Vorstandsmitglieder der Arbeitsgemeinschaft im Neckar-Odenwald-Kreis. Besonders erfreut zeigten sich die anwesenden Vorstandsmitglieder das Gabriele Teichmann sich wieder als gemeinsame Kandidatin des Neckar-Odenwald- und Main-Tauber-Kreises für die kommenden Bundestagswahl zur Verfügung gestellt hat. „Für uns ist das ein echter Gewinn, dass wir Gabriele Teichmann als AfA-Vorstandsmitglied wieder als Kandidatin für die Bundestagswahl  unterstützen können. So haben wir gute Möglichkeiten Teile unseres Wunschkatalogs in das Wahlprogramm der SPD einfließen zu lassen“, meinte der Vorsitzende Hartmut Laser in seiner Eröffnung.

Gabriele Teichmann zeigte auch gleich ihre Empörung über die aktuelle Pressemeldung das CDU-und FDP-Mitglieder und ihren Familien bei der AXA-Versicherung Rabatte in Höhe von fünf Prozent eingeräumt werden. "Das ist doch ungeheuerlich, die CDU fördert auf Kosten ihrer Mitglieder die private Krankenversicherung. Für ein paar Prozent Rabatt gibt die CDU ihre politische Unabhängigkeit auf, ein Skandal wenn Sondertarife einer privaten Krankenversicherung von der Parteimitgliedschaft abhängen. Das ist dann eine Kungelei allererster Güte. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein CDU-Mitglied, welches eine durchschnittliche Rente erhält dies im Alter entsprechend finanzieren kann. Oder haben alle CDU-Mitglieder nur hohe Einkommen. Mein Empfinden ist, dass die CDU/FDP Altersarmut ihrer Mitglieder in Kauf nimmt um die PKV zu unterstützen“.

 

Norbert Scheurig ergänzte dazu: „Wir müssen wohl überprüfen, inwiefern Rabatte für CDU-Mitglieder zulasten anderer Mitglieder der Krankenversicherung gingen. Die Arbeitnehmer haben natürlich nichts davon, die sind wie immer mal wieder die dummen.“

Hartmut Laser kritisierte ebenfalls die Sonderkonditionen der privaten Krankenversicherungen für Parteimitglieder. "Sie schaffen die Möglichkeit politischer Einflussnahme. Auf diese Art und Weise verlieren Politiker doch ihre Glaubwürdigkeit, da sind Interessenkonflikte nicht mehr auszuschließen."

Die Diskussion über den angestrebten Konsens zum Rentenniveau geriet dabei fast in den Hintergrund. Man verabredete eine weitere Sitzung um Stellung zur sogenannten „Berliner Erklärung: für eine arbeitnehmerorientierte Politik“, zu nehmen die in der SPD von vielen Sozialdemokraten unterzeichnet wurde.  

Die nächste AfA-Vorstandssitzung wird am 12. November stattfinden. 

Veröffentlicht am 31.10.2012

 

ArbeitsgemeinschaftenDer Arbeitmarkt ist krank

AfA-Kreisvorsitzender Hartmut Laser

Wir fordern: Gerechte Löhne für gute Arbeit

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen ihren gerechten Anteil am wirtschaftlichen Erfolg haben. Ein gesetzlicher, flächendeckender Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro und die Stärkung des bewährten Tarifvertragssystems und der Tarifbindung sind unabdingbare Voraussetzungen, um dem Grundsatz, dass sich Leistung lohnen muss, auch in der Realität des deutschen Arbeitsmarktes wieder Geltung zu verschaffen.

Die monatlichen guten Zahlen aus Nürnberg verdecken die zunehmende Spaltung des deutschen Arbeitsmarktes. An zu vielen Langzeitarbeitslosen geht die relativ stabile konjunkturelle Entwicklung vorbei. Sie profitieren nicht, weil ihnen Chancen genommen werden. Die massive Kürzung der finanziellen Mittel für aktive Arbeitsförderung durch die schwarz-gelbe Koalition ist das Gegenteil von verantwortlicher Politik.

Die Zahl der Beschäftigten in Leiharbeit und mit Schein-Werkverträgen, in befristeten und geringfügigen Arbeitsverhältnissen steigt zu Lasten sozial abgesicherter und unbefristeter Beschäftigung. Diesen Trend müssen wir umkehren, indem wir das Prinzip des gleichen Lohns für gleiche Arbeit durchsetzen.

Frauen sind auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts auf dem Arbeitsmarkt diskriminiert. Sie werden strukturell schlechter bezahlt, auch wenn es sich um die gleiche Tätigkeit handelt, wie bei Männern. Der Anteil von Frauen an atypischer und schlecht bezahlter Beschäftigung ist überproportional hoch. Ein Land, das über Fachkräftemangel diskutiert, kann es sich nicht leisten, die Potentiale von Millionen Frauen zu verschenken. Mit einem Gesetz für Entgeltgleichheit wollen wir diese strukturelle Lohnbenachteiligung beenden.

Wir müssen auch mehr für junge Menschen tun. Nicht einmal ein Drittel derjenigen, die eine Ausbildung absolvieren, finden direkt danach eine unbefristete Vollzeitstelle. Das ist unverantwortlich. Wir Sozialdemokraten fordern deshalb Übernahmegarantien für Auszubildende und die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung.

Gemeinsam mit den Gewerkschaften setzen wir auf das Leitbild der ?guten Arbeit?. Arbeit, für die es einen gerechten Lohn gibt, von der man anständig leben kann und die sozial versichert ist.

Veröffentlicht am 27.04.2012

 

ArbeitsgemeinschaftenAfA Landesdeligiertenversammlung

Katja Mast bei der AfA

Der AfA-Kreisvorsitzende, Hartmut Laser in den AfA-Landesvorstand gewählt

Neben Bildungsurlaub und Änderungen der Harz-Gesetze stehen die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohn und das zurückdrängen der prekären Beschäftigung auf der Agenda der AfA.

Seit 2008 erweckte Hartmut Laser die AfA im Neckar Odenwaldkreis wieder zum Leben. Er übernahm den Vorsitz der SPD „Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen“ genannt AfA und hauchte ihr wieder Leben ein. Inzwischen wurde die gute Arbeit von Hartmut Laser im Landesvorstand mehrfach anerkannt, die von ihm erstellte Ausgabe der AfA-NewsLetter ist sogar auf der Internetseite des Landesvorstandes einzusehen.

Wer ist und was macht eigentlich die AfA?
Das Leitmotiv unserer politischen Arbeit ist zugleich einfach, knapp und klar: Wir stehen für soziale Gerechtigkeit. Alle sollen von ihrer Arbeit in Würde leben können. Wir müssen uns mehr für die Kolleginnen und Kollegen einsetzen, weil die Arbeitsbedingungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt immer schlechter werden. Frauen und Männer werden unterschiedlich bezahlt. Jeder 3. neue Arbeitsplatz entsteht in der Leiharbeit, die meisten neuen Arbeitsplätze werden sachgrundlos befristet.

Die Bundesregierung hat ihre aktive Arbeitsmarktpolitik mit drastischen Mittelkürzungen eingestellt. Leidtragende sind die Arbeitnehmer die keinen Job haben. 1,4 Millionen Arbeitnehmer arbeiten Vollzeit im Dumpinglohnbereich der Steuerzahler subventioniert diese Ausbeutung auch noch. Unsere Regierung klopft sich auf die Brust über niedrige Arbeitslosenzahlen und verschweigt die tatsächlichen Probleme.

Die AfA ist die größte und mitgliederstärkste Arbeitsgemeinschaft in der SPD. Bei uns engagieren sich politisch interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte, Jugend- und Auszubildende Vertreter. Unser gemeinsames Ziel: In und mit der SPD für die Schaffung existenzsichernder und sozial abgesicherter Arbeitsplätze einzutreten. Sie können bei uns natürlich mitmachen.

Die SPD packt die Probleme an. In keiner anderen Partei engagieren sich dafür so viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sie wissen: Bei der Sozialdemokratie werden ihre Interessen ernst genommen, hier werden die Themen in den Mittelpunkt gerückt, die für sie wichtig sind.

Ein wichtiges Thema ist die Einführung des Bildungsurlaubs in Baden Württemberg, hier wollen wir endlich mit anderen Bundesländern gleichziehen. Wir wollen den gesetzlichen Mindestlohn von mindestens Euro 8,50 und keine Lohnuntergrenze die alle möglichen Ausnahmen zulässt.

Die CDU eiert nur noch rum und verschwendet Steuergelder indem viele Arbeitnehmer sich vom Staat Geld holen müssen um trotz ihrer Vollzeitstelle von ihrem Verdienst leben zu können. Wir wollen diesen Unsinn beseitigen. Jeder soll von seiner Arbeit leben können. Bei den Harz-Gesetzen gibt es viele Mängel die beseitigt werden müssen. Zum Beispiel muss die Zumutbarkeit einer zugewiesenen Arbeit geändert werden. Das SGB II ist dafür verantwortlich dass man als Arbeitsloser jeden Job annahmen muss.

Veröffentlicht am 20.11.2011

 

ArbeitsgemeinschaftenVerlierer des Aufschwungs

Verlierer des Aufschwungs sind ältere Arbeitnehmer!

Eine altersgerechte Arbeitswelt muss endlich geschaffen werden wenn bis 67 gearbeitet werden soll.

Wir fordern deshalb einen Beschäftigungspakt für ältere Arbeitnehmer. Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften und Jobvermittler sollen kooperieren und in einer Initiative unter dem Namen „Ältere und Arbeitswelt“ als Ziele festlegen.

Nach Angaben des Ministeriums hat die Arbeitslosigkeit unter den 50- bis 65-Jährigen in Bayern von Dezember 2007 bis Dezember 2010 um etwa 16 Prozent zugenommen. Bei den 60- bis 65-Jährigen hat sich die Zahl der Arbeitslosen in dem Zeitraum mehr als verfünffacht. Ein Alarmsignal das vom Arbeitsministerium schön geredet wird. Die Wirtschaft muss sich von dem jahrelang vorherrschenden Jugendwahn verabschieden. Der Schrei nach fehlenden Fachkräften ist selbst verschuldet, weil die Aus- und Weiterbildung sträflich vernachlässigt wurden. Der Aufschwung sei bei älteren Arbeitnehmern bisher nicht angekommen. Jetzt sind die Unternehmen und Tarifparteien an der Reihe, um das Arbeitskräftepotential der Älteren stärker zu nutzen und eine altersgerechte Arbeitswelt zu schaffen. Nur dann ist die Rente mit 67 eine realistische Perspektive.

Der sich abzeichnender Fachkräftemangel in Deutschland kann nicht allein mit ausländischen Fachkräften bewältigt werden kann. Den Fachkräftebedarf wird man auch nicht alleine auf dem Rücken anderer Länder abdecken können. Die Qualifizierung und Weiterbildung– insbesondere für Ältere – ist deshalb eine Notwendigkeit die von den Betrieben die um Fachkräfte wetteifern, nachgeholt werden muss.
Die berufliche Förderung für Langzeitarbeitslose und ältere Arbeitnehmer muss intensiviert werden.

Das Förder-Instrumentarium muss passgenauer für die betroffenen Menschen gestaltet und an den örtlichen Gegebenheiten ausgerichtet werden. Gerade vor dem Hintergrund des sich immer stärker abzeichnenden Fachkräftemangels werden unsere Betriebe und Unternehmen verstärkt auf ältere Arbeitnehmer angewiesen sein. Allgemeiner Fachkräftemangel und demografischer Wandel werden ältere Arbeitnehmer immer stärker zu gefragten Leistungsträgern machen.

Veröffentlicht am 26.01.2011