SPD in Ravenstein, der Ortsverein Bauland
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Jahreshauptversammlung 2013

Ortsverein


Jahreshauptversammlung 2013

 

Hartmut Laser kämpft seit 25 Jahren für SPD

Bei Jahreshauptversammlung Bilanz gezogen / Verhandlungen für die Notfallzentrale die einzige Chance

 

WAHLEN UND EHRUNGEN BEI DER SPD IN RAVENSTEIN

Die Vorstandswahlen verliefen wie erwartet reibungslos. Hartmut Laser lenkt für weitere zwei Jahre die Geschicke der SPD in Ravenstein.

Als sein Stellvertreter wurde der Juso-Kreisvorsitzende Kai Gräf ebenfalls bestätigt. Ute Gräf wurde als langjährige Kassiererin wiedergewählt. Sie sorgt vorbildlich für eine sparsame Kassenverwaltung. Die Revisoren Hildegard Laser und Dieter Gräf behielten ebenfalls die Kontrollfunktion, ein eingespieltes Team.

Als Delegierte für den Neckar Odenwald Kreis blieben die Genossen Hartmut Laser und Kai Gräf im Amt, ebenso wie die Ersatzdelegierten Hildegard Laser und Dieter Gräf. Es gab also keine Veränderungen. Die bewährte Arbeit des Vorstandes wird wie bisher weiter geführt.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung ehrte Georg Nelius den alten und neuen Vorsitzenden der Ravensteiner Sozialdemokraten, Hartmut Laser, für seinen 25-jährigen aktiven, kämpferischen Einsatz als Sozialdemokrat. Seit zehn Jahren führt er den Ortsverein, ist Kreisvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) und Schriftführer im AfA-Landesvorstand. Hartmut Laser hat sich, so Georg Nelius, für die SPD im Bauland verdient gemacht.

Die Ehrenurkunde wurde von Georg mit großen Beifall übergeben.

HÜNGHEIM. Bei der Jahreshauptversammlung der Ravensteiner Sozialdemokraten in der Hüngheimer Gaststätte "Zum Brunnenwirt" wurde der bestehende Vorstand des SPD-Ortsvereins einstimmig entlastet und in der gleichen Besetzung für zwei weitere Jahre bestätigt.

In seinem Rechenschaftsbericht bedankte Hartmut Laser sich bei den anwesenden Sozialdemokraten für die aktive Unterstützung bei den Anstrengungen gegen die Schließung der Notfallzentrale in Adelsheim. "Wir wollen uns mit der Schließung der Notfallzentrale zum 31. Dezember 2013 nicht abfinden und nach Möglichkeiten suchen, den Bestand der Notfallzentrale in Adelsheim zu erhalten, solange es möglich ist. Dazu wollen wir Gespräche mit Dr. Fechner aufnehmen, um zu erfahren, was überhaupt noch möglich ist", verdeutlichte der SPD-Vorsitzende und ergänzte: "Wenn 7500 Menschen im Bauland gegen eine Schließung sind, würde es Sinn machen, diese Leute zu mobilisieren, um eine endgültige Schließung vielleicht noch abzuwenden. Wir prüfen deshalb eine öffentliche Veranstaltung in Adelsheim zum Thema ,Gesundheitsversorgung im Bauland'", so Laser.

Allerdings würde er sich eine parteiübergreifende Veranstaltung wünschen, weil die Interessen aller Bürger betroffen sind. Weiter berichtete er in seinem Rechenschaftbericht über seine Aktivitäten im Gemeinde- und Ortschaftrat. Abschließend ging er auf die bevorstehenden Kommunalwahlen im Jahre 2014 ein, die heute schon vorbereitet werden müssen. "Wir sind im Plan, um in den Ravensteiner Ortschaften eigene Listen aufzustellen. Es ist nur nicht so einfach, noch Menschen zu finden, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen", stellte er abschließend fest.

 

WAHLEN UND EHRUNGEN BEI DER SPD IN RAVENSTEIN

Die Vorstandswahlen verliefen wie erwartet reibungslos. Hartmut Laser lenkt für weitere zwei Jahre die Geschicke der SPD in Ravenstein.

Als sein Stellvertreter wurde der Juso-Kreisvorsitzende Kai Gräf ebenfalls bestätigt. Ute Gräf wurde als langjährige Kassiererin wiedergewählt. Sie sorgt vorbildlich für eine sparsame Kassenverwaltung. Die Revisoren Hildegard Laser und Dieter Gräf behielten ebenfalls die Kontrollfunktion, ein eingespieltes Team.

Als Delegierte für den Neckar Odenwald Kreis blieben die Genossen Hartmut Laser und Kai Gräf im Amt, ebenso wie die Ersatzdelegierten Hildegard Laser und Dieter Gräf. Es gab also keine Veränderungen. Die bewährte Arbeit des Vorstandes wird wie bisher weiter geführt.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung ehrte Georg Nelius den alten und neuen Vorsitzenden der Ravensteiner Sozialdemokraten, Hartmut Laser, für seinen 25-jährigen aktiven, kämpferischen Einsatz als Sozialdemokrat. Seit zehn Jahren führt er den Ortsverein, ist Kreisvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) und Schriftführer im AfA-Landesvorstand. Hartmut Laser hat sich, so Georg Nelius, für die SPD im Bauland verdient gemacht.

Die Ehrenurkunde wurde von Georg mit großen Beifall übergeben.

 

 

In den Gastbeiträgen stellte sich den anwesenden Bürgern Dr. Dorothee Schlegel vor, die für die Kreise Main-Tauber und Neckar-Odenwald als Direktkandidatin für den Bundestag nominiert ist. Auf die Inhalte ihrer Ziele eingehend, nannte sie als ersten Schwerpunkt die Bildungspolitik. "Arbeit muss sich lohnen," so eine weitere Forderung von Dr. Schlegel.

Mit Bürgermeister von Thenen verabredete sie einen Besuch bei der "TigeR-Gruppe" in Oberwittstadt, die sie zusammen mit dem Ortsvorstand besuchen will.

 

Einblick in die Landtagspolitik

Georg Nelius gab in seinem Gastbeitrag den Anwesenden einen Einblick in die Landtagspolitik, der von den Zuhörern so nicht erwartet wurde. Natürlich ging er auf die geplante Schließung der Notfallzentrale in Adelsheim ein. Er teilte die Meinung von Hartmut Laser, dass noch nicht alles verloren sei. Georg Nelius hofft, dass die Türen noch nicht endgültig zu sind und dass noch etwas zu erreichen ist. "Nur auf dem Verhandlungsweg sind noch Änderungen möglich", so seine Einschätzung.

Weiter ging er in seinem Bericht auf die Zukunft des ländlichen Raumes ein. "Es wird auch bei uns manchmal nicht ohne parteipolitisches Kalkül geführt. So wird in die Diskussion um den Erhalt des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Adelsheim - obwohl man weiß, dass die Entscheidung darüber nicht in der Hand des Landes liegt, von interessierter Seite dieser Eindruck erweckt." Ebenso verhalte es sich bei der Schließung der Bundeswehrstandorte in Altheim und Hardheim. Der Abbau von Personal beziehungsweise dessen Umschichtung, beispielsweise in Buchen bei der Agentur für Arbeit liege aber allein in der Entscheidung des Bundes. Auch die Diskussion um die Einführung des elektronischen Vereinsregisters werde nicht sachgerecht geführt. "In Zukunft werden die Vereine und Ehrenamtlichen nach wie vor die Beratung und den Service bei den Amtsgerichten in Anspruch nehmen können, aber zusätzlich noch die direkten Möglichkeiten über PC und Internet. Personalstellen werden in keinem einzigen Fall abgebaut", bekräftigte Nelius. In der Aussprache zu den Berichten drehte sich alles wieder um die geplante Schließung der Notfallzentrale in Adelsheim. Ein Thema, das alle Anwesenden immer noch heftig bewegt. Horst Weber, der ehemalige Bürgermeister von Ravenstein, meinte dazu: "Die Politik muss sich hier bewegen."

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 12.04.2013