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AxA-Rabatte für CDU Mitglieder

Arbeitsgemeinschaften

 

Der AfA-Vorstand Neckar-Odenwald-Kreis empört sich über AXA-Rabatte für CDU-Mitglieder

Ravenstein: Auf der Vorstandssitzung der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA)  begrüßte am 29. Oktober der AfA-Kreisvorsitzende Hartmut Laser die Vorstandsmitglieder der Arbeitsgemeinschaft im Neckar-Odenwald-Kreis. Besonders erfreut zeigten sich die anwesenden Vorstandsmitglieder das Gabriele Teichmann sich wieder als gemeinsame Kandidatin des Neckar-Odenwald- und Main-Tauber-Kreises für die kommenden Bundestagswahl zur Verfügung gestellt hat. „Für uns ist das ein echter Gewinn, dass wir Gabriele Teichmann als AfA-Vorstandsmitglied wieder als Kandidatin für die Bundestagswahl  unterstützen können. So haben wir gute Möglichkeiten Teile unseres Wunschkatalogs in das Wahlprogramm der SPD einfließen zu lassen“, meinte der Vorsitzende Hartmut Laser in seiner Eröffnung.

Gabriele Teichmann zeigte auch gleich ihre Empörung über die aktuelle Pressemeldung das CDU-und FDP-Mitglieder und ihren Familien bei der AXA-Versicherung Rabatte in Höhe von fünf Prozent eingeräumt werden. "Das ist doch ungeheuerlich, die CDU fördert auf Kosten ihrer Mitglieder die private Krankenversicherung. Für ein paar Prozent Rabatt gibt die CDU ihre politische Unabhängigkeit auf, ein Skandal wenn Sondertarife einer privaten Krankenversicherung von der Parteimitgliedschaft abhängen. Das ist dann eine Kungelei allererster Güte. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein CDU-Mitglied, welches eine durchschnittliche Rente erhält dies im Alter entsprechend finanzieren kann. Oder haben alle CDU-Mitglieder nur hohe Einkommen. Mein Empfinden ist, dass die CDU/FDP Altersarmut ihrer Mitglieder in Kauf nimmt um die PKV zu unterstützen“.

 

Norbert Scheurig ergänzte dazu: „Wir müssen wohl überprüfen, inwiefern Rabatte für CDU-Mitglieder zulasten anderer Mitglieder der Krankenversicherung gingen. Die Arbeitnehmer haben natürlich nichts davon, die sind wie immer mal wieder die dummen.“

Hartmut Laser kritisierte ebenfalls die Sonderkonditionen der privaten Krankenversicherungen für Parteimitglieder. "Sie schaffen die Möglichkeit politischer Einflussnahme. Auf diese Art und Weise verlieren Politiker doch ihre Glaubwürdigkeit, da sind Interessenkonflikte nicht mehr auszuschließen."

Die Diskussion über den angestrebten Konsens zum Rentenniveau geriet dabei fast in den Hintergrund. Man verabredete eine weitere Sitzung um Stellung zur sogenannten „Berliner Erklärung: für eine arbeitnehmerorientierte Politik“, zu nehmen die in der SPD von vielen Sozialdemokraten unterzeichnet wurde.  

Die nächste AfA-Vorstandssitzung wird am 12. November stattfinden.