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Der Kanzlerkandidat Peer Steinbrück

Bundespolitik


Wir machen das

 

Peer Steinbrück der richtige Kanzlerkandidat für die SPD?

Kommentar von Hartmut Laser:

Unsere drei von der Tankstelle zogen durch die Lande und verkündete bei jeder Gelegenheit, dass nichts entschieden sei und die Entscheidung der K-Frage erst im kommenden Jahr ansteht. Das war eine Täuschung der Wähler und übrigens auch der Partei. Man wird sich an dieses Manöver erinnern müssen, wenn es in Zukunft um die Glaubwürdigkeit der SPD geht. Das hätte man anders regeln müssen, weil immer wieder von  - mehr Demokratie wagen – die Rede ist.

Auch wenn die Umstände der Kandidatenfindung mit dem Beigeschmack der Unehrlichkeit verbunden sind, ist es wahrscheinlich, dass Peer Steinbrück der bestmögliche Herausforderer und SPD-Kanzlerkandidat ist. Auch wenn er in Teilen der Genossinnen und Genossen wenig beliebt ist. Das aber ist nahezu eine Voraussetzung dafür, dass ein SPD-Kanzlerkandidat eine realistische Aussicht darauf hat, auch eine Bundestagswahl zu gewinnen.

Den Arbeitnehmerflügel kann er nur dann für sich gewinnen, wenn die Fehler aus der Vergangenheit korrigiert werden. Wann wird über die Entscheidende Frage dem Rentenniveau in der SPD entschieden? Die AfA besteht darauf die 51 Prozent beizubehalten und nicht auf 43 Prozent zu senken. Das Aufweichen des Renteneintrittsalters wird wohl nicht ausreichen um den Arbeitnehmerflügel zu überzeugen. Zu viele Kolleginnen und Kollegen haben in der Vergangenheit der SPD mit seiner Rentenpolitik und der Agenda 2010 den Rücken gekehrt.

Der Spitzenkandidat muss sowohl die vielen Menschen innerhalb und außerhalb seiner Partei mobilisieren, die von wenig überzeugt sind, dass ein gravierender Richtungswechsel stattfindet. Steinbrücks Bankenkonzept zeigt, wie er normale Wähler und gleichzeitig auch engagierte Sozialdemokraten gewinnen kann. Das reicht aber lange nicht aus um die verlorenen Wähler aus der Vergangenheit zurück zu holen. Von sechs Millionen Gewerkschaftern haben in der Vergangenheit nur noch 1/3 SPD gewählt, hier anzusetzen wäre ein erster Schritt.

Vor allem aber muss Steinbrück, zumal wenn er gegen eine umstrittene, aber erprobte Gallionsfigur der CDU antritt, Kompetenz, Vertrauen und Führungswillen ausstrahlen.