SPD in Ravenstein, der Ortsverein Bauland
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GemeindenachrichtenWir Sozialdemokraten stellen uns der Verantwortung

Zu den Gemeinderats- und Ortschaftsratwahlen am 25. Mai in diesem Jahr haben die Ravensteiner Sozialdemokraten zwei qualifizierte Listen aufstellen können. In Hüngheim und in Merchingen treten wir zu den Ortschaftsrat- und Gemeinderatswahlen mit eigenen Listen an. Unser Aufruf im Amtsblatt, das sich weitere Kandidatinnen und Kandidaten in anderen Ortschaften den Wahlen, stellen waren leider fruchtlos. Es ist wohl in unserer Gesellschaft aus der Mode gekommen sich für die aktive kommunalpolitische Arbeit in der Gemeinschaft einzusetzen.

Wir stehen mit unseren Inhalten für eine soziale und gerechte Politik und besonders für die Stärkung des ländlichen Raumes. Dabei gibt es besondere Schwerpunkte: Eine reibungslose Integration der Ravensteiner Grundschulen mit der Zusammenführung der ersten und dritten Klasse im kommenden Schuljahr 2014/2015. Die Erhaltung einer attraktiven Grundschule sollte ganz ober auf unserer Liste stehen. Den Ausbau des Kindergartens in Oberwittstadt mit erweiterten Angeboten vorantreiben. Ärztliche Grundversorgung in Ravenstein sicher stellen mit einer zentralen Notarztversorgung. Sicherstellung. Ausbau der Mobilität in Ravenstein. Angebote für aktive Jugendarbeit vor Ort. Genügend erschlossene Bauplätze für Bauwillige vor Ort. Betriebe, die qualifiziert ausbilden und unserer Jugend eine Zukunftsperspektive bieten. Seniorengerechtes Wohnen und Leben vor Ort. Naturschonende Investitionen in die öffentliche Infrastruktur. Ausbau der erneuerbaren Energien mit eigenen Rohstoffen. Bedarfsgerechte Angebote zur Freizeitgestaltung in der Region. Die Wohnqualität und der Erholungswert in unserem ländlichen Raum muss weiter gestärkt und erhalten werden.

Natürlich kann man alle diese Wünsche nicht sofort umsetzen, dass wissen wir auch. Es zeigt aber deutlich die Richtung an, in die wir unermüdlich gehen müssen.

Veröffentlicht am 11.03.2014

 

GemeindenachrichtenProtest gegen Schließung der ärztlichen Notfalldienstzentrale Adelsheim

Notfallzentrale Adelsheim

Die Kassenärztliche Vereinigung spielt mit unserer Gesundheit!

Die Gesundheitsversorgung der Bauländer Bürgerinnen und Bürger wird massiv gefährdet, für einige kann es zu spät sein wenn die Schließung nicht verhindert wird!

Die Sozialdemokraten im Bauland bitten um Unterstützung. Mit dem nachfolgenden Link aktivieren Sie unsere Petition, die Sie mit Ihrer Unterschrift unterstützen können.

http://www.avaaz.org/de/petition/

Die_Schliessung_des_Aertzlichen_Bereitschaftsdienstes_in_Adelheim_verhindern/?clPagcb

 

Gegen die beabsichtigte Schließung der Notfalldienstzentrale in Adelsheim werden wir alle notwendigen Schritte unternehmen, um diesen unsinnigen Schritt der Willkür mithelfen zu verhindern. Der ambulanten medizinischen Notfallversorgung kommt gerade im ländlichen Raum eine besonders hohe Bedeutung zu. Deshalb ist der hausärztliche Bereitschaftsdienst zentraler Bestandteil des Sicherstellungauftrags. Die Kassenärztliche Vereinigung Baden Württemberg hat es in seinen Reformplänen Anfang November durchsickern lassen, dass der Standort Adelsheim als Notfalldienstzentrale gefährdet ist und möglicherweise geschlossen werden soll. Dagegen möchten wir als SPD Ortsverein in Ravenstein aufs heftigste protestieren.

Wir haben die zuständigen Kreisräte und den Landtagsabgeordneten Georg Nelius schriftlich um Unterstützung gebeten, sich für den Erhalt der Notfallzentrale in Adelsheim einzusetzen. Unser Aufruf ist gehört worden, sowohl die Kreisräte als auch Georg Nelius treten aktiv für eine Beibehaltung der Zentrale ein.

Als Stadtrat in Ravenstein möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die Notfallversorgung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ravenstein und Umgebung damit massiv gefährdet ist.  Der ärztliche Bereitschaftsdienst für dringliche aber nicht akut lebensbedrohliche Erkrankungen soll für Patienten innerhalb von 30 Fahrminuten erreicht werden. Das ist in Adelsheim eigentlich einigermaßen sicher gestellt. Wenn aber Patienten nach Buchen oder Mosbach fahren sollen ist dieses Ziel kaum zu erreichen. Die Schließung der Notfallzentrale in Adelsheim ist für uns Bürgerinnen und Bürger der Baulandgemeinden und besonders aus Ravenstein nicht hinnehmbar. Die Ausdünnung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum macht uns schon jetzt erheblich zu schaffen, weil immer weniger Ärzte bereit sich im ländlichen Raum nieder zu lassen. Wir halten eine Schließung der Notfalldienstzentrale in Adelsheim für einen Akt der Unmenschlichkeit und wollen das nicht hinnehmen. Kurze Fahrwege zwischen Arzt und Patient sind in akuten Fällen sogar entscheidend für das Überleben. Die Schließung der Zentrale in Adelsheim würde Warte- und Fahrzeiten für erkrankte Patienten unserer Stadt extrem verlängern.

Für den Erhalt der Notfallzentrale spricht in erster Linie der Bedarf, am Wochenende brauchen etwa 100 Menschen die Notfallzentrale in Adelsheim. Die Lebensqualität vor Ort benötigt den Zugang zu einem Gesundheitssystem mit kurzen Anfahrwegen. Eine Ausdünnung der Standorte wäre eine weitere Benachteiligung der Lebensqualität der Menschen im Bauland und in Ravenstein. Nach unseren Informationen können zurzeit nicht einmal die Fristen für eine Notfallversorgung durch einen externen Notarzt eingehalten werden.

Wir fordern hiermit die Kassenärztliche Vereinigung Nordbaden auf, sich für einen Erhalt der Notfalldienstzentrale in Adelsheim einzusetzen. Im Sinne der Menschen für die wir Verantwortung tragen und zum Erhalt der Gesundheitsversorgung in unserem ländlichen Raum.

Für den SPD-Ortsverein Ravenstein, Hartmut Laser, Vorsitzender  

Veröffentlicht am 13.12.2012

 

GemeindenachrichtenWie geht es weiter?

Wie geht es weiter in Ravenstein?

Am 29. Februar 2012 endete die 16-jährige Amtszeit von Horst Weber, der am 4. Dezember 2011 bei den Bürgermeisterwahlen in Ravenstein mit nur 46,5 Prozent der Wählerstimmen nicht wieder gewählt wurde. Neuer Bürgermeister ist Hans-Peter von Thenen. Für den 42 Jahre alten Finanzwirt aus Mauer bei Heidelberg stimmten 52,63 Prozent der Wähler.

Woran hat es denn gelegen das ein Amtsinhaber nach 16 Jahren erfolgreicher, aufopferungsvoller Arbeit von den Bürgern keine Anerkennung für seine Tätigkeit bekommen hat, fragt man sich. Wie geht es weiter in Ravenstein ohne das Aushängeschild vom „singenden Bürgermeister Horst Weber“? Geht Ravenstein jetzt unter?

Viele Fragen über die hier nur spekuliert werden kann. War denn der Herausforderer so überzeugend das der Amtsinhaber auf verlorenen Posten stand? Oder konnte Horst Weber seine Bürger im Wahlkampf nicht mitnehmen weil sich die Wähler an den Ecken und Kanten die er sich selbst zuschreibt, gestoßen haben? In den Ortsteilen Oberwittstadt, Ballenberg und Hüngheim hat Horst Weber die Wahl klar verloren, auch in Merchingen konnte er die Bürger nur knapp hinter sich bringen. Dafür muss es Gründe geben, die nicht alleine beim Wähler zu suchen sind.

Wie geht es jetzt weiter in der 40-jährigen Geschichte von Ravenstein? Der 40. Geburtstag der Stadt sollte im Dezember in Oberwittstadt groß gefeiert werden, das Festprogramm stand bereits. Einige Tage nach der Bürgermeisterwahl wurde die Veranstaltung kurzfristig abgesagt, die Begründung war dürftig. Viele Bürger haben das nicht verstanden, der Gemeinderat hatte keine Möglichkeit dazu Stellung zu nehmen. Man muss die Absage der Geburtstagsfeier wohl als Frustaktion auf das Wahlergebnis deuten. Auch den Rücktritt eines Ortsvorstehers mit der Begründung über die Enttäuschung des Wahlergebnisses hat keiner wirklich verstanden.

Es gibt offene Baustellen in Ravenstein, die dem Nachfolger Hans-Peter von Thenen vielleicht den Schweiß auf die Stirn treiben müsste. Ein verabschiedeter Haushalt mit einer Schuldenneuaufnahme von € 522.000,- , ein unvollendetes Kindergartenkonzept das weitere Kosten von mindestens zusätzlichen € 100.000,- verbirgt, ein angestoßenes Nahwärmenetz das im kommenden Winter eingeschaltet werden soll, die gesplitteten Abwassergebühren die eingeführt werden, die Neuvergabe der Fischereirechte die mehrmals vertagt wurde und offene Wünsche wie den Endausbau der Akazienstraße die viel Geld kosten. Keine leichte Aufgabe für einen Bürgermeisterneuling, der versprochen hat sich zu bemühen um diese Aufgaben zu erfüllen. Die Prokopfverschuldung steigt weiter, zusätzliche Einnahmequellen könnten im Bereich erneuerbare Energie geschaffen werden.

Wie viel Zeit lässt man den neu gewählten Bürgermeister um sich einzuarbeiten und bekommt er die dringend notwendige Unterstützung der Verwaltung, des Gemeinderats und der Bevölkerung? Schwierige Fragen die wir heute noch nicht beantworten können. Offensichtlich wollen die Ravensteiner Bürger eine Veränderung in der Stadtführung und Veränderungen in den Strukturen oder den handelnden Personen. Wir Sozialdemokraten haben das verstanden und werden den neu gewählten Bürgermeister nach Kräften unterstützen. Hans-Peter von Thenen ist parteilos, das kann ein Vorteil sein weil er sich den verschlackten Strukturen nicht angleichen muss. Der Start des neuen Bürgermeisters ist vielversprechend. Er ist offen für neue Ideen, es könnte Veränderungen geben die für die Stadt von Vorteil sein könnten. Die Ortsteile arbeiten nach unserer Auffassung noch zu sehr an den eigenen Fleischtöpfen, die Stadt Ravenstein sollte mehr in den Vordergrund gesetzt werden. Davon haben alle etwas.

Ich sage: „Es geht weiter in Ravenstein, so oder so“.

Hartmut Laser, OV-Vorsitzender

Veröffentlicht am 27.03.2012

 

GemeindenachrichtenNeues aus dem Gemeinderat

Keine Erhöhung der Grundsteuern

Die wichtigsten Entscheidungen im Ravensteiner Gemeinderat.

Grundsteuererhöhung verhindert! KiTa- und Schul-Standorte sind Entschieden!

Als einziger Sozialdemokrat im Gemeinderat unter zwölf Christdemokraten ist es nicht immer einfach spezielle sozialdemokratische Themen unter zu bringen. Das hängt auch damit zusammen das die klamme Gemeindekasse wenig Gestaltungsspielraum zulässt.
Trotzdem kann ich mich bei dem einem oder anderen Thema entscheidend einbringen. Beispiel war die Verhinderung der Erhöhung der Gemeinde- und Gewerbesteuer die von der Stadtverwaltung wegen der knappen Kasse gefordert wurde. In diesem Jahr war das Abstimmungsergebnis äußerst knapp, zumal die letztmalige Erhöhung dieser Steuern aus dem Jahre 2005 stammt. Die Abstimmung endete unentschieden, sechs Gemeinderäte stimmten dafür und sechs dagegen. Das bedeutet eine Ablehnung des Antrags. Da wir in Ravenstein schon einen hohen Satz an Steuern ableisten, kann eine erneute Erhöhung dieser Steuerschraube auch nach hinten losgehen. Was nützt uns eine Erhöhung der Gewerbesteuer, wenn dann die wenigen Unternehmen abwandern in Nachbargemeinden die wesentlich niedrige Sätze haben.
Eine weitere wichtige Entscheidung ist am 15. November gefallen, die Standortfestlegung der Ravensteiner Kindergärten und Schulen. Die Geburtenrückgänge auch in Ravenstein zwingen uns dazu ein zukunftsfähiges bezahlbares Konzept der Kinder und Schulkinder auszuarbeiten. Wir können langfristig keine vier Kindertagesstätten und drei Schulen finanzieren mit immer weniger Kindern. Die Aufregung im Vorfeld der betroffenen Erzieherinnen, Eltern und Lehrer kann ich gut verstehen. Die Standortfrage sollte man aber den gewählten Volksvertreter überlassen weil die Gesamtbetrachtung der Stadt Ravenstein von Sachzwängen geleitet werden. Wir haben eine Studie in Auftrag gegeben die verdeutlichte wo die Reise hingeht. Jetzt schon sind in allen Einrichtungen freie Kindergartenplätze vorhanden so dass eine Zusammenlegung nur konsequent sein kann. Ziel ist ein zentraler Kindergarten mit allen möglichen Angeboten von 0 bis 14 Jahren zu möglichst langen Öffnungszeiten. Die nötigen Baumaßnahmen sollen sich in Grenzen halten uns das Fachpersonal muss langfristig gebunden werden. Die Eltern und Erzieherinnen beklagten das sie in die Entscheidung nicht eingebunden wurden. Das ist nur bedingt richtig. Nur die Gemeinderäte verfügten über alle Informationen die notwendig sind um eine langfristige Zukunftsplanung zu gestalten. Nachdem die Standorte festgelegt sind, beginnt die eigentliche Arbeit und jetzt müssen die Fachkräfte wie Lehrpersonal, Erzieherinnen und Eltern einbezogen werden um die Ausgestaltung der KiTas einvernehmlich auszuarbeiten. Hier stehen zum Beispiel auch Arbeitsplätze und Arbeitsverträge auf dem Spiel. Es kann nicht sein das Erzieherinnen befristete Arbeitsverträge bekommen um langfristig planen zu können. Hier werden wir als SPD besonders darauf achten das ausschließlich unbefristete Arbeitsverträge ausgestaltet werden.
Die Standorte stehen fest: Der Kindergarten in Hüngheim wird zum Ende der Kindergartenjahres 2010/2011 (Ende Juli 2011) nicht mehr von der Stadt bezuschusst. Die Kirche ist Träger des Kindergarten und kann entscheiden ob sie die Kita alleine weiterführt oder ob die Kinder in der KiTa von Merchingen untergebracht werden. Ein Jahr später im Ende Juli 2012 wird der Kindergarten in Oberwittstadt von der Stadt geschlossen. Die Kinder können dann in Erlenbach untergebracht werden. Ein weiteres Jahr später Ende Juli 2013 wird überprüft ob und was mit der Schule in Oberwittstadt geschehen soll, eventuell kann die geschlossen werden und die Kinder werden dann in Merchingen die Schule besuchen können. In der Zeit wenn die Schule in Oberwittstadt geschlossen ist, wird die Schule in einen zentralen Kindergarten umgebaut. So könnte dann im Jahre 2014/2015 der Kindergarten fertig sein und alle Kinder aus Merchingen und aus Erlenbach aufnehmen.
Wir nutzen die Stadteigenen Gebäude um geleistete Zuschüsse nicht zurück zahlen zu müssen. Das wären für die Schule in Oberwittstadt ca. 236.000.- Euro oder für die Schule in Merchingen fast 600.000 Euro für diese Summen müssten wir auskommen ohne dass wir einen Nutzen davon haben. Das sind Sachzwänge die unsere Entscheidung auch maßgeblich beeinflusst haben. Diese Gelder benötigen wir für den geplanten Ausbau der zukünftigen Einrichtungen.

Eine Entscheidung die im Gemeinderat sehr kontrovers durchgeführt wurde und trotzdem einstimmig verabschiedet wurde. Eine kluge Entscheidung im Sinne der Stadt Ravenstein wie ich meine.

Veröffentlicht am 16.11.2010

 

GemeindenachrichtenJetzt schlägt´s dreizehn!

Glockenlärm ist lästig

Der Nachtruhe sollte Vorrang eingeräumt werden!

Stellungnahme von Hartmut Laser zum Leserbrief von Heinrich Hoffmann in der Rhein Neckar-Zeitung vom 6. Oktober 2008: „Plädoyer gegen eine Abschaltung (des nächtlichen Glockenschlags)“

Der Zeitschlag durch Kirchenglocken ist während der gesetzlich vorgeschriebenen Nachtruhe nach Auffassung vieler Experten und Anwohner sehr wohl ein ernstzunehmendes und vermeidbares Lärmproblem. Mit Geräuschpegelmessungen werden Kirchtürme daraufhin untersucht, ob der Lärm, den sie verursachen für die Anwohnerschaft eigentlich noch tragbar ist. Das Thema „Glockenschlag zur Nachtzeit“ ist nicht nur in Merchingen ein strittiges Thema.

Herr Hoffmann, hatte in seinem Leserbriefe vom 6. Oktober in der Rhein Neckar Zeitung behauptet, dass einige Bürger, die sich für eine Abschaltung des nächtlichen Zeitschlags ausgesprochen hatten, nicht die Mehrheitsmeinung der Merchinger Bürger vertreten haben. Diese Aussage ist schon deswegen unrichtig, weil es in der angesprochenen Bürgerversammlung keine Abstimmung darüber gegeben hat. Ausreichend für mich ist die Tatsache das Mitbürger und Hotelgäste, die unmittelbar vom Zeitschlag der Kirchenglocken in den Nachtstunden betroffen sind, sich massiv beschwert haben. Eine Befragung von Bürgern bezüglich der Lärmverursachung durch die Kirchenglocken kann meiner Meinung auch nur durch unmittelbar betroffene Anwohner und Hotelgäste stattfinden.

Das eine Rednerin auf der Bürgerversammlung zwingende Gründe für die Beibehaltung des nächtlichen Zeitschlags vorgetragen haben soll ist ebenso falsch, weil es keine zwingenden Gründe für einen nächtlichen Zeitschlag gibt. Es hat meiner Meinung nach lediglich emotionale Aussagen für oder gegen eine Abschaltung des Glockenschlags zur Nachtzeit gegeben. Die Argumente waren weder fachkundig noch zwingend. Die Begründung das eine angeblich „abendländische Tradition“ den wirtschaftlichen begehrten Vorrang einzuräumen sei, muss ich ebenfalls widersprechen. Das nächtliche läuten der Glocken ist nachweislich eine alte heidnische Tradition.
Die Tradition der Nachtruhe wird dabei offensichtlich vergessen.

Ich persönlich habe mich sehr wohl für die Abschaltung des Zeitschlags zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr ausgesprochen aber als Kompromiss den Vorschlag gemacht, wenigstens den Viertelstundenschlag abzustellen. Das Abschalten des Viertelstundenschlags vermeidet in den Nachtstunden den Lärm von stündlich 10 Glockenschlägen. Wenn das nicht ausreichen sollte bin ich weiterhin für die Einhaltung der Nachtruhe zum Wohle der Gesundheit aller Anwohner und Hotelgäste in Merchingen.

Der von Ihnen Her Hoffmann als „schlitzohrige“ zitierte Vorschlag still und heimlich den Glockenschlag abzustellen ist sachlich auch falsch wieder gegeben. Es sollte lediglich einen bestimmten Zeitraum der Abschaltung für den Viertelstundenschlag geben und geprüft werden ob jemand die Viertelstundenschläge vermisst. Für mich war das ein sehr konstruktiver Vorschlag.

Veröffentlicht am 27.10.2008

 

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