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Verlierer des Aufschwungs

Arbeitsgemeinschaften

Verlierer des Aufschwungs sind ältere Arbeitnehmer!

Eine altersgerechte Arbeitswelt muss endlich geschaffen werden wenn bis 67 gearbeitet werden soll.

Wir fordern deshalb einen Beschäftigungspakt für ältere Arbeitnehmer. Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften und Jobvermittler sollen kooperieren und in einer Initiative unter dem Namen „Ältere und Arbeitswelt“ als Ziele festlegen.

Nach Angaben des Ministeriums hat die Arbeitslosigkeit unter den 50- bis 65-Jährigen in Bayern von Dezember 2007 bis Dezember 2010 um etwa 16 Prozent zugenommen. Bei den 60- bis 65-Jährigen hat sich die Zahl der Arbeitslosen in dem Zeitraum mehr als verfünffacht. Ein Alarmsignal das vom Arbeitsministerium schön geredet wird. Die Wirtschaft muss sich von dem jahrelang vorherrschenden Jugendwahn verabschieden. Der Schrei nach fehlenden Fachkräften ist selbst verschuldet, weil die Aus- und Weiterbildung sträflich vernachlässigt wurden. Der Aufschwung sei bei älteren Arbeitnehmern bisher nicht angekommen. Jetzt sind die Unternehmen und Tarifparteien an der Reihe, um das Arbeitskräftepotential der Älteren stärker zu nutzen und eine altersgerechte Arbeitswelt zu schaffen. Nur dann ist die Rente mit 67 eine realistische Perspektive.

Der sich abzeichnender Fachkräftemangel in Deutschland kann nicht allein mit ausländischen Fachkräften bewältigt werden kann. Den Fachkräftebedarf wird man auch nicht alleine auf dem Rücken anderer Länder abdecken können. Die Qualifizierung und Weiterbildung– insbesondere für Ältere – ist deshalb eine Notwendigkeit die von den Betrieben die um Fachkräfte wetteifern, nachgeholt werden muss.
Die berufliche Förderung für Langzeitarbeitslose und ältere Arbeitnehmer muss intensiviert werden.

Das Förder-Instrumentarium muss passgenauer für die betroffenen Menschen gestaltet und an den örtlichen Gegebenheiten ausgerichtet werden. Gerade vor dem Hintergrund des sich immer stärker abzeichnenden Fachkräftemangels werden unsere Betriebe und Unternehmen verstärkt auf ältere Arbeitnehmer angewiesen sein. Allgemeiner Fachkräftemangel und demografischer Wandel werden ältere Arbeitnehmer immer stärker zu gefragten Leistungsträgern machen.

Kommentar:
Wir sollen bis 67 arbeiten, werden aber immer noch von den Betrieben bei Einstellungen ab 45 Jahren schon abgestempelt. Unsere Arbeitsministerin, Ursula von-der-Leyen gaukelt uns falsche Zahlen vor. Immer mehr ältere Arbeitnehmer bleiben ohne Arbeitsplatz.

Gerade im Neckar Odenwaldkreis wird die arbeitende Bevölkerung immer älter, hier müssen dringend altersgerechte Arbeitsplätze eingerichtet werden. Weiterbildung hilf den Fachkräftemangel, der selbst verschuldet ist, entgegen zu wirken.

Hartmut Laser